Aebi Juan

Hans Aebi wurde am 8. April 1923 in Bern geboren.  Von 1944 bis 1948 besuchte er die Gewerbeschulen von Bern und Basel und die Grand Chaumière in Paris. Als junger Künstler unternahm er verschiedene Reisen durch Frankreich, Portugal, Spanien, Norddeutschland und Italien. Neben der Malerei verdiente er sich den Lebensunterhalt als Typograf, Grafiker, Dekorateur, Siebdrucker, Bauarbeiter und Flachmaler.
1948 reiste Hans Aebi nach Benos Aires. Südamerika und die südamerikaniche Kunst fesselten und inspirierten ihn. Argeninien, Uruguay, Chile, Peru, Panama und Mexico, aber auch Noramerika prägten die künstlerische Entwicklung des jungen Schweizer Malers. Die Impressionen in diesen Ländern weckten seine Fantasie und seine Liebe zu intensiven Farben. Es entstanden temperamentvolle Farbkompositionen, welche auch nach seiner Rückkehr in die Schweiz charakteristisch für sein Werk blieben.
Nach langjährigem Aufenthalt in Argentinien wechselte Hans seinen Vornamen zu Juan. In Argentinien galt Aebi als Mitbegründer der"Gruppe für Argentinische Abstraktmalerei".   
Nach 15 Jahren kehrte Juan Aebi 1963 zurück in die  Schweiz. Abstrakte Fantasielandschaften waren weiterhin das Hauptthema. Aebi unterrichtete Malen, Zeichnen, Kompositionslehre und   Siebdrucktechnik.
Seine Arbeiten  wurden in zahlreichen Ausstellungen in namhaften Galerien gezeigt. Es befinden sich aber auch Werke von Juan Aebi im Kunstmmhaus  Aarau und Solothurn.
Wie ein fantastisches Feuerwerk von Farben und Formen verzaubert Aebis Schaffen den Betrachter. Die Bilder enführen ihn auf eine fantastische Reise in einen Park oder Dschungel, ins Weltall oder auf einen fernen Planeten, in biblische Zeiten oder eine spekulative Zukunft.

Der Künster verstarb am 7. Oktober 1985 in Dulliken, Solothurn